Morimoto Tamamori Tamaryokucha

10-jährige Partnerschaft Marimo-Morimoto. Vorstellung des Tamamori in Frankfurt.
10-jährige Partnerschaft Marimo-Morimoto. Vorstellung des Tamamori in Frankfurt.

Wie ich neulich schon berichtete, gibt es einen neuen Tamaryokucha von Haruyo und Shigeru Morimoto. Vor der Ernte wurden die Teesträucher der Strauchsorte Oku Midori zwei Wochen lang beschattet. Nach der Dämpfung erhielten die Blätter das typische Aussehen eines Tamaryokucha (leicht gekräuselt, was manchmal auch als kommaförmig bezeichnet wird).

Den Morimoto Tamamori gibt es ab sofort bei uns im Shop:

Vollmundig und erfrischend — ein angenehm wärmendes Mundgefühl bietend — fein-fruchtig, blumig. Eine Kombination aus vollmundigem Umami, einer leichten Süße mit einem Akzent von Salzigkeit. Sanft und präsent zugleich.

Unbedingt probieren! Der Tamamori ist ein wunderbarer Tee für jede Tageszeit.

 

10 Jahre Morimoto Tee in Europa (2008-2018)

Ende September 2018 fand zum 10-jährigen Jubiläum der Zusammenarbeit von Tobias Rösch und Fabio Segl (beide Gründer und Inhaber von „Marimo“) mit Haruyo und Shigeru Morimoto ein Tee-Ereignis am Firmensitz von Marimo in Frankfurt statt.

Haruyo, Stefan, Petra, Shigeru (Marimo Event September 2018)
v. l. n. r.: Haruyo Morimoto, Stefan Kolodziej, Petra Jesse, Shigeru Morimoto

Shigeru und Haruyo Morimoto erzählten von der nun schon zehnjährigen Partnerschaft zwischen  Marimo und Morimoto. Shigeru gab einen Einblick in die Historie des Teegartens. Er erzählte wie die erfolgreiche Partnerschaft begann und den Entwicklungen die in den kommenden Jahren folgten. Entwicklungen, die manchmal auch eine Rückbesinnung auf frühere Produktionsweisen im Teegarten und in der Teeverarbeitung war. Der hochgeschätzte Morimoto „Go-En“ ist ein Ergebnis einer solchen Rückbesinnung.

Ebenso wurde deutlich, wie sehr Shigeru die Pflanzenvarität Minami Sayaka schätzt. Sowohl wegen des ausdrucksstarken Aromas und der angenehmen Süße der daraus produzierten Tees, als auch wegen der besonderen Eignung der Minami Sayaka im ökologischen Teeanbau.

Der „Go En“ ist ein Tamaryokucha, ein Tee, der nicht, wie etwa der Sencha, zu flachen Blättern geformt wird, sondern als fertig verarbeitetes Blatt leicht gekräuselt aussieht. Tamaryokucha macht heute nur noch einen sehr geringen Teil der Teeproduktion in Japan aus.

Neben dem schon bekannten „Go-En“ stellten die Morimotos mit dem „Tamamori“ einen weiteren Tamaryokucha vor, der in Kürze bei uns erhältlich sein wird.

Es war schön, Haruyo und Shigeru Morimoto in Frankfurt wiederzutreffen. Ich persönlich schätze die Morimoto Tees sehr und freue mich, dass deren Tees von vielen unserer Kunden ebenso hochgeschätzt werden.

Shincha 2018 von Watanabe und von Morimoto

Morimoto und Watanabe Shincha 2018

Der Kirishima Aracha Shincha von Shutaro Hayashi und der Aracha Shincha von Kadota waren die ersten beiden frischen Tees des Jahres, die bei uns eintrafen. Der Aracha Kadota Shincha war nur in extrem geringer Menge bei uns verfügbar, so dass dieser schnell ausverkauft war.

Mittlerweile sind weitere Shincha-Sorten eingetroffen. Darunter auch zwei Klassiker in unserem Sortiment: der Morimoto Shincha und der Watanabe Yakushima Shincha.

Beide Tees sind auch dieses Jahr wieder wunderbar gelungen! Frühlingsfrisch und hocharomatisch! Ein Genuss!

Der aus den Blättern der Teestrauchvarietäten Yutaka Midori, Yabukita und Saki Midori komponierte Morimoto Shincha 2018 ist angenehm weich, süßlich mit leichtem Umami und heller Frische. Für diesen Tee wurde die Yutaka Midori zwei Wochen vor der Ernte beschattet. Die Yabukita wurde ebenfalls beschattet und gibt dem Tee Süße und eine schöne Farbe. Shigeru Morimoto hat die Blätter der Yakubita dieses Jahr etwas stärker gedämpft, um den Charakter des Tees noch besser herauszuarbeiten.

Die Teesträucher für den Watanabe Yakushima Kabuse Shincha 2018 von Familie Watanabe wurden ebenfalls beschattet und stammen von den Teestrauchvarietäten Kuritasawe, Sae Midori und Asatsuyu . Die Teefelder liegen auf der Insel Yakushima, welche zur Präfektur Kagoshima gehört. Auch dieses Jahr überzeugt der Yakushima Shincha mit seiner stark ausgeprägten Süße, seiner schönen leuchtend grünen Tassenfarbe und einem angenehmen Umami.

Es sind also wieder zwei ganz tolle Tees, die Du unbedingt probieren solltest!

Geschrieben bei einer Tasse frischem Morimoto Shincha 2018.

Morimoto Go En

Liebe Leserin, lieber Leser,

nachdem Du nun schon etwas länger auf einen neuen Blogbeitrag warten musstest, habe ich mich entschlossen, ein schönes Video zum Tamaryokucha „Go En“ von der Teepflanzerfamilie Morimoto auf unserer Blog-Seite für Dich bereitzustellen.

Der Go En ist ein Tee, den wir bereits seit 2014 in unserem Sortiment haben und der seitdem so einige Fans gefunden hat. Es gibt ihn in zwei Varianten – den maschinell sortierten Go En Tee und den handsortierten Go En Tee.

Nr. 502 Morimoto Go En und Nr. 504 Morimoto Go En (handsortiert).

Da der Go En jetzt seinen dreijährigen Geburtstag feiert, liefern wir den handsortierten Go En in einem goldfarbenen Umschlag, statt des bekannten schwarz-weißen Umschlags aus.

Die Teesträucher, die für den Go En beerntet werden, wurden vor der Ernte beschattet. Es handelt sich beim Go En also um einen Kabusecha.

Und so beschreiben Tobias Rösch und Dietmar Segl von MARIMO ihr Video, welches sie 2014 gemeinsam mit Familie Morimoto gedreht hatten:

„GO EN – die Geschichte eines Tees und eines Teegartens. Dieses Video zeigt verschiedene Aspekte der Entstehung eines Teegartens, und geht dabei mehrere Generationen in der Zeit zurück. Zugleich fügen sich diese Aspekte des Gartens mit denen einer Teesorte, des GO EN, zusammen. Was GO EN bedeutet, und warum GO EN zum Namen eines Tees wurde, erschließt sich dem Beobachter etappenweise, und lässt zugleich Raum für eigene Interpretation.“

Video: Die Geschichte eines Tees und eines Teegartens / GO EN
[externer Link, das Video wird in einem neuem Fenster/Tab geöffnet]

Viel Freude beim Anschauen des Films – vielleicht bei einer guten Tasse des Morimoto Tamaryokucha Go En!