Kirishima Tee von Shutaro Hayashi

Die Ernte des neuen Tees des Jahres 2018 hat im Teegarten von Shutaro Hayashi bereits begonnen. Shutaro Hayashis Teefelder liegen in der Region Kirishima auf der südwestlichen Insel Kyushu. Im letzten Beitrag haben wir über Iwao und Kimiho Hayashi  berichtet, bei denen ebenfalls in einigen Tagen mit der Ernte begonnen wird.  Hayashi in Mie und Hayashi in Kirishima sind übrigens nicht miteinander verwandt.

Wunderschöne Impressionen aus Kirishima und dem Teegarten von Shutaro Hayashi findest Du im folgenden Video:

Video: Kirishima Tee von Shutaro Hayashi
[externer Link (vimeo.com/Marimo), das Video wird in einem neuem Fenster/Tab geöffnet]

Genieße den Flug über Hayashis Teefelder und die wundervolle Kirishima-Landschaft. Freue Dich auf den Aracha Shincha 2018.

Einige der feinsten Tees von Shutaro sind Kirishima Tennen Gyokuro Asatsuyu und Tennen Gyokuro Yutaka Midori oder der Asanomi Kabusecha Kirishima Miumori.

Was war. Was wird. Woche 40, 2016

Tee-Kalender-Woche 40 im Jahr 2016

Was war.

Naja, es war wohl mal wieder an der Zeit. Gebraucht hätte ich es nicht:  Microsoft hat in den letzten Tagen mehrere Software-Updates veröffentlicht und mir meine Freizeit ziemlich arg reduziert. Das Windows 10 Anniversary Update hat auf unseren Computern mal eben die Drucker verschwinden lassen. So mußte ich die verschiedenen Einstellungen wieder einrichten, damit alles reibungslos auf dem richtigen Drucker rauskommt, bzw. das richtige Papier aus dem richtigen Schacht gezogen wird. Klingt vielleicht nicht so schlimm – war es aber, denn dadurch kam es leider zu einigen Versandverzögerungen.

Nicht nur das Betriebssystem sorgte für Unmut. Auch unsere Buchhaltungssoftware ist manchmal der Grund dafür, dass die Nerven blank liegen: diesmal bei der Umsatzsteuervoranmeldung. Eigentlich eine wenig spektakuläre Sache, aber bestimmte verzwickte Sachverhalte jemandem am Telefon – dem Supportmitarbeiter – zu erklären, kann eine Herausforderung sein. Das lag in diesem Fall aber am Sachverhalt, nicht am Support! Das Problem ist aktuell noch nicht endgültig gelöst, aber es gibt eine Zwischenlösung.

Zwar war die Woche von viel Computerarbeit bestimmt, davor lag jedoch ein schönes Wochenende in Frankfurt, wo ich die Teepflanzer Shutaro und Kenji Hayashi treffen konnte. Die beiden gaben einen Überblick über Ihren Teeanbau – vom jahrzehntelangen natürlichen Anbau – die Zeit bevor sich der Einsatz synthetischer Pflanzenschutzmittel durchsetzte – über den heute oft als konventionellen Anbau bezeichneten Weg mit Hilfe der Agrochemie – hin zum kontrolliert ökologischen Anbau auf Ihren Teefeldern in der Region Kirishima im Südwesten Japans.

Außerdem konnte ich bei dem Ereignis auch einige besondere Teefreundinnen und Teefreunde wiedersehen.

Bei der anschließenden Party spielten Mimikoto (Dirk und Dietmar) – Saxophon, Bass und Sounds – und machten im Rahmen des Kirishima Welcome Events eine musikalische Weltraumkatzen-Reise.

Was wird.

Abgesehen davon, dass in der 41. Woche wieder mehrere Lieferungen japanischer Tees bei uns eintreffen werden, freue ich mich, am Sonntag dem 9. Oktober in Berlin einige Produzenten besonderer Tees aus Shizuoka wiederzusehen: wie Chasho (Teemeister) Yoichi Hiraoka, der unter anderem für den Oku Midori Best Friend und den Donbukashi verantwortlich zeichnet. Aber auch der Produzent eines besonderen Tees, nämlich des Machiko wird dort sein.

Ich wünsche Dir schönes Wochenende und eine gute neue Woche!

Kanaya Midori Sencha aus Kirishima

In Kirishima, einer Bergregion in der Präfektur Kagoshima, liegen die Teefelder des 1897 gegründeten Teegartens von Familie Hayashi. Mittlerweile ist die fünfte Generation im Familienbetrieb tätig. Shutaro Hayashi hat Landwirtschaft an der Universität von Kagoshima – mit Schwerpunkt Teewissenschaft – studiert. Mittlerweile zeichnet er für einige besondere Spezialitäten des Gartens verantwortlich, beispielsweise für den edlen Tennen-Gyokuro Asatsuyu.

Unterschiedliche Strauchsorten werden auf Hayashis Teefeldern kultiviert. Neben der für den Tennen-Gyokuro verwendeten Asatsuyu gibt es zum Beispiel Yamanami, Yabukita, Oku Yutaka, sowie Zairai-Sträucher (samengezogene Sträucher) und – Kanaya Midori.

Aus den Blättern der Kanaya-Midori-Sträucher wird der wundervolle Kanaya Midori Sencha gemacht. Die Blätter werden nur kurz gedämpft. Kurz gedämpfter Tee wird Asa-Mushi-Cha genannt. Die Kanaya Midori Strauchsorte hat einen ausgeprägt blumigen, fast fruchtigen Duft. Du wirst also einen angenehmen blumigen Grüntee genießen können.

Das trockene dunkle Teeblatt ist sehr schön nadelig gerollt. Die Blattinfusion des Kanaya Midori Sencha ist dunkelgrün. Die Tassenfarbe hingegen eher gelblich-hellgrün und klar, was der kurzen Dämpfung zuzuschreiben ist.

Gerade in Hinblick auf den ausgeprägten blumigen Duft und die klare Tassenfarbe ist Hayashis Kanaya Midori Sencha ein wundervoller Tee, den Du unbedingt probieren solltest.